IG Europe diskutiert Lösungsansätze für Privatanleger zur asymmetrischen Besteuerung von Verlusten und Gewinnen

Das Interesse an Kapitalanlage nimmt in Deutschland stetig zu, getrieben durch die Rentenlücke und niedrige Zinsen. Kapitalschutz erhält dabei ebenfalls eine zunehmende Bedeutung, etwa über die Contracts for Difference (CFDs) oder Zertifikate, die die Wertbewegungen der zugrundeliegenden Basiswerte abbilden.

Die Erträge und Gewinne aus diesen Produkten unterliegen für Privatpersonen in Deutschland der sogenannten Abgeltungsteuer von 25% zzgl. Solidaritätszuschlag und ggfs. Kirchensteuer. Unklar ist derzeit die steuerliche Behandlung von Verlusten.   

Nachdem durch den Gesetzgeber bereits zum 01.01.2020 die Verrechenbarkeit von Verlusten aus Aktiengeschäften eingeschränkt wurde, ist zum 01.01.2021 auch eine entsprechende Regelung für die Verrechenbarkeit von Verlusten aus Termingeschäften eingeführt worden. Dadurch gilt derzeit, dass Verluste – unabhängig ob Total- oder Teilverlust – aus Termingeschäften, zu denen CFDs steuerlich zählen, nur mit Gewinnen aus solchen Geschäften und maximal in Höhe von 20.000 EUR verrechnet werden können. Bei Produkten wie Optionsscheinen und Zertifikaten, die in der derzeitigen Gesetzesfassung nicht zur Definition von Termingeschäften gehören, wird steuerlich zwischen Totalverlust und Teilverlust unterschieden.

Totalverluste aus dem Verfall von IGs Turbo24-Zertifikaten, etwa bei Erreichen einer Knock-out-Schwelle, sollen nach derzeitigem Stand gegen jede Art von Kapitalerträgen verrechnet werden können, allerdings ebenfalls begrenzt auf 20.000 EUR pro Jahr. Nicht verrechnete Verluste können dabei in Folgejahre vorgetragen werden.

Teilverluste aus IGs Turbo24-Zertifikaten, z. B. aus einer Veräußerung einer Position vor Verfall oder Knock-out, unterliegen den Verrechnungsbeschränkungen jedoch im Regelfall nicht. Stop-Loss-Grenzen von potenziell betroffenen Positionen können somit auch mögliche Totalverluste auf gegebenenfalls steuerlich voll zu berücksichtigende Teilverluste begrenzen.

Im Rahmen der Einführung dieser Regelungen gewährt die Finanzverwaltung zumindest im Rahmen des Steuerabzugs einen Aufschub für Verluste aus CFDs bis Anfang 2022. Auf Anlegerebene gelten diese Regelungen aber schon jetzt und müssen von Anlegern im Rahmen ihrer Steuererklärung berücksichtigt werden.

IG Europe nutzt die angebotenen Nichtanwendungsregelungen für CFDs. Somit werden auch dieses Jahr betroffene Verluste im Rahmen des Steuerabzugs berücksichtigt und reduzieren damit den Steuerabzug bzw. führen unter Umständen zur Erstattung der Abgeltungsteuer. Für Totalverluste aus Zertifikaten besteht schon ab dem Jahr 2021 keine Nichtanwendungsregelung mehr, sodass solche Verluste bereits jetzt nicht mehr im Rahmen des Steuerabzugs verrechnet werden können.

Die Verlustverrechnungsbeschränkungen gelten dabei nur für inländische Privatpersonen, nicht aber für betriebliche Anlagen. Somit sind insbesondere Personen mit hohem Handelsvolumen betroffen, die trotz positiver Rendite nach Steuern einen Verlust erleiden könnten. Sofern Privatpersonen ihre Transaktionen über ein gewerbliches Unternehmen abwickeln, greifen diese Beschränkungen grundsätzlich nicht.

Beispiel Termingeschäft und kein Termingeschäft
(Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen der jeweiligen Person ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein):

Vor Einschränkung der Verrechnung von Gewinnen und Verlusten handelt Privatperson 1 mit CFDs und erzielt in einem Jahr Gewinne von 250.000 EUR, erleidet aber auch Verluste von 100.000 EUR. Unter vollständiger Verrechenbarkeit von Verlusten würden die Nettogewinne von 150.000 EUR mit etwa 37.500 EUR (25% Steuer, ohne Berücksichtigung von Soli und Kirchensteuer) besteuert werden und A einen Nachsteuergewinn von 112.500 EUR erzielen.

Nach Einschränkung der Verrechnung von Gewinnen und Verlusten, kann Privatperson 1 nur 20.000 EUR seiner Verluste verrechnen. Seine Steuer berechnet sich auf der Grundlage von 230.000 EUR und beträgt etwa 57.500 EUR. Im Ergebnis erzielt er eine Nachsteuerrendite von nur 92.500 EUR. Ob A seinen Verlustvortrag in Höhe von 80.000 EUR zukünftig nutzen können wird, ist unsicher.

Handelt Privatperson 2 jedoch anstelle von CFDs mit IGs Turbo24-Zertifikaten, erzielt auch Gewinne in Höhe von 250.000 EUR und erleidet Verluste von 100.000 EUR, kann der Verlust nach der derzeitigen Gesetzfassung – solange die 100.000 EUR aus Teilverlusten entstanden sind – vollständig gegen die Gewinne verrechnet werden. Somit würden sich 150.000 EUR Nettogewinne ergeben, die mit etwa 37.500 EUR (25% Steuer, ohne Berücksichtigung von Soli und Kirchensteuer) besteuert werden. Somit erzielt Person 2 auch einen Nachsteuergewinn von 75.000 EUR, wie Person 1 früher.

Die Beschränkung der Verrechenbarkeit von Verlusten aus Termingeschäften mit Gewinnen aus solchen Geschäften wird von Steuerexperten und IG Europe kritisiert. Insbesondere könnte dies ein Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Nettoprinzip sein, also der gleichmäßigen Berücksichtigung vergleichbarer Erträge und Verluste und Besteuerung auf Basis des Nettoertrags einer Einkunftsquelle.

Eine abschließende Beurteilung durch die Finanzverwaltung wird erst später erwartet, sodass sich insbesondere die Zuordnung von Transaktionen und Produkten zu den verschiedenen Verlustverrechnungskreisen noch ändern könnte. Entgegen der derzeitigen Auffassung wird etwa eine Zuordnung von Knock-out-Zertifikaten und Optionsscheinen zu den Termingeschäften diskutiert. Das hätte weitere (negative) Auswirkungen auf deutsche Privatanleger.

 

Derivate-Steuer – CFDs werden auch 2021 weiterhin gehandelt

Die Steuerrechtsänderungen, die 2021 in Kraft traten, sind ein Schlag für die Branche. Aber wenn die Anbieter geschickt vorgehen und man als Trader aufpasst, wird man sich dennoch weiter an den Vorzügen der CFDs erfreuen können und sich nicht von der Derivate-Steuer ausbremsen lassen.

Nach derzeitigem Planungsstand der Derivate-Steuer werden Trader von Futures, Optionen und CFDs steuerlich benachteiligt. Im vorliegenden Entwurf werden diese Instrumente explizit als Termingeschäfte eingestuft und unterliegen damit den neuen Regeln. Das bedeutet jedoch nicht, dass man diese nicht mehr handeln kann. 

Gegenüber Zertifikaten haben diese Produkte zu große Vorteile und sind zusätzlich zu gut, als dass man sie einfach ignorieren könnte. Man muss jedoch aufpassen!

Es gibt folgende steuerliche Nachteile der Derivate-Steuer, die man berücksichtigen muss:

 

  • Die innerjährige Verlustverrechnung ist auf 40 TSD EUR beschränkt.
  • Verluste aus Termingeschäften darf man nur noch mit Gewinnen aus Termingeschäften verrechnen. 
  • Der verbleibende Verlust nach Verrechnung, kann zwar der Höhe unbegrenzt und zeitlich vorgetragen werden, aber pro Jahr können aus dem Verlustvortrag nur 20 TSD EUR genutzt werden (somit beträgt die maximale Verlustverrechnungshöhe in einem Jahr 40 TSD EUR).
  • Das Verrechnen der Verluste mit den Gewinnen kann nur im Rahmen der Veranlagung erfolgen; es müssen zwingend die Kapitaleinkünfte in die Steuererklärung gepackt werden. Dies bedeutet ebenfalls: Bei einem Broker mit Sitz in Deutschland verliert man zwar nach jedem Gewinntrade Liquidität, kann aber die Verluste erst nach dem Tradingjahr geltend machen und dies auch nur begrenzt.

Es kommt stark auf die Tradingfrequenz, die eigenen Tradingschwerpunkte und das Volumen an, ob und wie stark man betroffen ist:

  • Hat man bisher nur CFDs gehandelt hat, ist man von Punkt 2 nicht betroffen.
  • Wer sein Konto im Ausland hat, für den ist zudem Punkt 4 nichts Neues.
  • Blieb man pro Jahr bisher mit kumulierten Verlusttrades unter 20 TSD EUR (und wem dies auch künftig gelingt), ist man ebenfalls nicht betroffen!

Einige Empfehlungen für Broker und Trader kann man auf jeden Fall ableiten:

 

  • Stets im Blick haben, wie viele kumulierte Verluste (vor Saldierung mit Gewinnen!) in einem Jahr bisher aufgelaufen sind (ab 2021).
  • Man kann, wenn man in den Bereich 20 TSD EUR gelangt, schon mal vorsichtiger werden. Ab 40 TSD EUR sollte man darüber nachdenken, in dem Jahr das Trading mit Termingeschäften sein zu lassen.
  • Am besten hat man einen Broker im Ausland, dann fließt keine Liquidität nach Gewinntrades ab.
  • Unter den genannten Verlustgrenzen zu bleiben, werden es Heavy Trader nie schaffen. Diese können über die Gründung einer kleinen Kapitalgesellschaft (UG, GmbH) nachdenken und in dieser traden.

Die genannten Regelungen gelten nur für die Abgeltungssteuer; also nur für den privaten Bereich. Ein erhöhter organisatorischer Aufwand droht unter Umständen sowie auf den ersten Blick eine höhere Steuerbelastung als im Abgeltungssteuer-Regime, jedoch kann man auch Kosten – hierzu zählen z.B. auch die Abo-Kosten für Trading-Dienst – in die Gesellschaft verlegen und man kann alles wie gewohnt verrechnen.

Eine steuerliche Beratung erscheint auf jeden Fall mehr als sinnvoll.

Die CFD-Branche darf zwar nicht steuerlich beratend tätig werden, sie kann jedoch den Kunden im Rahmen ihrer Möglichkeiten behilflich sein. Nach weiteren Informationen tarbeiten einige CFD-Anbieter bereits an Lösungen und Produktinnovationen, die die geschilderte Thematik umgehen könnten, so dass ein CFD womöglich kein Termingeschäft mehr wäre. Das BMF-Schreiben führt einige Ansatzpunkte. Es wäre dann allerdings auch konsequent, dass diese Produkte nicht mehr CFD heissen. 

CFDs sind praktisch einsetzbare Finanzinstrumente und sehr transparent

Gegenüber eines Hebelzertifikats ist das Handling deutlich angenehmer, das kann ich aus eigener Erfahrung berichten. Ich gehe ganz klar davon aus, dass es CFDs auch in Zukunft weiterhin geben wird. Es ist auch noch zu bedenken – neben den o.g. Empfehlungen -, dass das fragliche Gesetz der Derivate-Steuer ohnehin nach zwei Jahren überprüft werden soll. Der Gesetzgeber könnte es also sogar selbst kippen. Dies hängt natürlich auch stark von der nächsten Regierung ab, noch ehe Bundesfinanzhof oder Bundesverfassungsgericht diesem unwürdigen Gesetz ein Ende bereiten.

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Was ist Social Trading – Teil 3

Hier einmal die Vor- und Nachteile im Überblick

Leichter Einstieg in das Thema Geldanlage:

Sie können spielend – ganz ohne Wirtschaftsstudium – mit Social-Trading-Plattformen Zugang zur Börse finden und so die einzelnen Finanzprodukte kennenlernen. Vor allem die Demokonten geben Ihnen dabei die Möglichkeit, sich zuerst mit den einzelnen Signalgebern und mit der Umgebung vertraut zu machen, bevor Sie mit Ihrem Ersparten einsteigen.

Austausch und Ideen mit anderen Nutzern:

Bei diesen Plattformen wird klassisches Trading mit Social Networking verbunden. Investieren ist so Teamwork und kein Alleingang. Sie können sich über Risiken und Chancen einzelner Anlagen austauschen und die Community kann Ihnen neue Impulse geben. Master Trader haben außerdem die Möglichkeit, Hintergründe zu ihren Investmententscheidungen oder mögliche Marktszenarien mit ihren Abonnenten zu teilen. Die Gemeinschaft kann so den Finanzberater ergänzen oder evtl. sogar ersetzen.

An den Erfolgen erfahrener Anleger können Sie so teilhaben. Sie müssen mit Social Trading nicht selbst die Märkte perfekt analysieren können, es reicht, wenn Sie jemanden finden, der es kann. Da Sie sich nicht aufwendig in die Produkte einlesen müssen, Strategien entwickeln und Szenarien abwägen, sparen Sie so Zeit. Statt dessen geben Sie einen Auftrag, stellen das Budget ein und lehnen sich zurück. 

Per Smartphone handeln: So kaufen Sie besonders billig Aktien

Geld anlegen: Diese Vor- und Nachteile bringen Fonds mit sich

Fragen & Antworten: Wann sollte ich investieren?

Folgende Risiken sollten Sie dabei bedenken:

Signalgeber kann jeder werden. Dafür braucht es weder eine Ausbildung noch eine anderweitige Qualifikation – der Trader muss lediglich eine Zeit lang ein gutes Händchen beweisen. Jedoch lautet eine Börsenweisheit auch: Zukünftige Erfolge lassen sich nicht von alten Erfolgen ableiten!

Sie lassen andere entscheiden:

Wenn der Signalgeber kalte Füße bei einem plötzlichen Kursfall bekommt, verkauft die Plattform bei den automatischen Kopiervorgängen auch Ihre Anteile. Sie bleiben womöglich auf Ihren Verlusten sitzen, wenn der Kurs sich später fängt.

Plattformen verleiten zu risikoreichen Spekulationen. 

Chinesische Social-Anleger untersuchten eine Studie, diese zeigte auf, dass die Plattformen nicht das Börsenwissen der Nutzer erweitern. Die beobachteten Anleger ließen sich vielmehr verführen, in volatile, risikoreiche Aktien zu investieren.

Es gibt keine Regulierungen. Die Signalgeber sind – anders als Fondsgesellschaften – nicht per Gesetz reguliert. Die Signalgeber müssen beispielsweise nicht ein ausführliches Prospekt für ihre Anlagestrategie herausgeben. Hier reicht ein kurzer Text in ihrem Profil.

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Was ist Social Trading – Teil 2

Bei Investments verlangen viele Plattformen einen Mindestbetrag

Sie müssen einem Signalgeber Geld zuweisen, damit die Plattform ihn bequem Aktien, Fonds oder Anleihen für Sie nachkaufen lassen kann.

Der Signalgeber selbst bekommt dabei aber nicht das Geld, stattdessen nutzt eToro das Budget, um die gleichen Aktien oder Finanzprodukte wie der Trader zu kaufen. Das Ganze läuft bei Naga ähnlich.

Es gilt bei beiden Plattformen: Als Nutzer müssen Sie eine Mindesteinlage hinterlegen. Naga empfiehlt 200 und eToro 250 Euro, die sie auf das Plattform-Konto zu überweisen sollten, damit sie die Kopierfunktion komplett nutzen können. 

Anlegen: Wie viel Geld sollte ich investieren?

Die Signalgeber teilen ihre Strategien und verdienen damit ihr Geld. Bei eToro erklimmen sie Stufen, die Gehaltsklassen entsprechen.

Die Signalgeber beweisen sich erst einmal als sogenannter Cadet (Kadett) und erhalten vorerst keine Entlohnung. Sie steigen bei einer geringen Risikobewertung und vielen Kopierern auf.

Die Nutzer bekommen bei Naga beispielsweise für Signalgeber, die sie kopieren, einen Bonus pro Abonnent.

Wenn das Depot genug Unterstützer hat, die Zertifikate kaufen und das Indexzertifikat des Signalgebers genügend Gewinn erwirtschaftet, gibt es bei Wikifolio eine Erfolgsprämie.

Welche Kosten gibt es beim Social-Trading?

Je nach Plattform gibt es verschiedene Gebührenmodelle.

Eine Pauschale von 50 Cent pro kopiertem Trade verbucht Naga. Wenn Sie als Anleger mit einem kopierten Handel mehr als 5 Euro Gewinn erzielen, behält sich Naga weitere fünf Prozent ein.

Aktien: Diese Steuern müssen Sie auf Gewinne zahlen

Keine zusätzlichen Gebühren zu erheben, damit wirbt eToro.

Aus dem sogenannten Spread , also der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis, finanziere sich diese Plattform.

Beispiel: 

Am Markt kostet eine Aktie 9,50 Euro, Ihr Makler (Broker) verlangt jedoch einen Preis von 10,00 Euro. In diesem Fall beträgt der Spread 50 Cent. Wenn Sie die Aktie dann später dann zum aktuellen Kurs von 13,50 Euro verkaufen wollen, erhalten Sie nur 13,00 Euro von Ihrem Broker zurück. Hier liegt der Spread dann ebenfalls bei 50 Cent.

Erst mit dem Zertifikat nimmt Wikifolio Gebühren – dann allerdings gleich über zwei Wege. Die Plattform kassiert zum einen beim Kopierer eine sogenannte Zertifikatsgebühr in Höhe von 0,95% pro Jahr – diese Kosten werden anteilig täglich verrechnet – zum anderen berechnet der Anbieter eine sogenannte Performancegebühr auf das Indexzertifikat von bis zu 30 Prozent. 

Tipp: Wer die Vorgänge des Social Tradings vorab erst einmal verstehen möchte, kann sich bei vielen Anbietern auch Demokonten einrichten. Diese Konten sind meist kostenlos.

Lohnt sich Social Trading?

Sie als Anleger oder Anlegerin müssen für sich selbst entscheiden, ob sich dies lohnt. Eines jedoch steht fest:

An der Börse zu investieren macht Social Trading Ihnen zwar leicht, aber es birgt auch viele Risiken.

>> weiter Teil 3

Teil 1 – nochmal lesen …

Was ist Social Trading – Teil 1

Was ist Social Trading?

Sie müssen sich auf bestimmten Plattformen im Netz anmelden, z.B. Social Trading (dies ist eine Art des Geldanlegens) bei eToro. Mit Hilfe eines Algorithmus kopieren Sie das Anlageverhalten von anderen Nutzern an der Börse und folgen ihnen somit. Copy Trading ist daher auch ein alternativer Begriff.

Verschiedene Investoren bieten auf Onlineplattformen – beim Social Trading häufig Signalgeber genannt – einen Einblick in ihr Portfolio. Somit können andere Nutzer ihre Käufe und Verkäufe kopieren.

Je nach Plattform geschieht das sogar automatisch. Dies bedeutet: Der Signalgeber kauft beispielsweise fünf Amazon Aktien, automatisch kaufen auch seine Follower fünf Aktien des US-Konzerns.

Wie funktioniert Social Trading?

Über spezielle Onlineplattformen findet Social Trading statt. Auf diesen Plattformen können Sie sich als Signalgeber und auch als einfacher Anleger registrieren. Sie können sich hier mit anderen Investoren austauschen. Also auch gegenseitig Tipps geben, wie in einem herkömmlichen sozialen Netzwerk.

Größere Anbieter für Social Trading sind zum Beispiel:

Von eToro und Naga unterscheidet sich ein wenig der Anbieter Wikifolio. Bei Wikifolio folgen Sie nämlich dem Depot, das ein Investor auf der Onlineplattform zusammenstellt.

Es werden erst dann Zertifikate für das Depot ausgegeben, wenn sich genügend Follower finden (mehr dazu hier). Der mit Wikifolio kooperierende Finanzdienstleister Lang und Schwarz wandelt das Depot anschließend in ein Indexzertifikat um, das dann am regulären Börsenhandel teilnimmt.

Professionelle Trader und auch Laien können hier als Signalgeber auftreten. 

Geringe Kosten: So leicht und einfach investieren Sie in ETFs

Bei Naga und eToro folgen Sie stattdessen Ihren Lieblingsinvestoren und geben KopieraufträgeDas heißt im Falle von eToro: Kopieren Sie zum ersten Mal einen Signalgeber, werden alle Finanzprodukte des Portfolios nachgekauft – allerdings zu den aktuellen Marktpreisen.

Der Signalgeber kann z.B. einen hohen Gewinn erwirtschaften. Er kann also mit einer Aktie ein Schnäppchen gemacht haben. Dies schlägt sich dann aber nicht zwangsläufig in Ihrem Portfolio nieder. Deswegen kann man auch eine Optionen wählen.

Sie können auswählen, dass nur neue Käufe und Verkäufe kopiert werden.

>>>> weiter im Teil 2

 

World of Trading – die Anlegermesse

Was gab es neues auf der WOT

Im Frankfurt Messeforum gaben sich letzte Woche Profi-Trader, Hobby-Anleger sowie Broker und Banker wie jedes Jahr die Klinke in die Hand. Alle Teilnehmer waren in einer aufgeregten Stimmung, da das einschlägige Thema war, wie es wohl an den Börsen weiter gehen würde.

Werben um den Kunden

Wie jedes Jahr versammelten sich auf der „World of Trading“ die Anbieter von Handelsplattformen für den privaten Anleger, der die Technik nicht scheut. Einige CFD-Broker wie IG, Flatex oder CMC Markets, zeigten sich von ihrer besten Seite und wollten den Kunden von Ihrem Know-How überzeugen.

Hinzu kamen Direktbanken wie die Comdirect. Die Consorsbank, die vor Kurzem die DAB-Bank übernommen hat, bot in diesem Jahr einen besonders großen Stand vor Ort. Sie stand natürlich diesmal auch DAB-Kunden, die ja regelrecht „zwangsumgesiedelt“ wurden, zur Verfügung.

Wie dieses Jahr gesehen wurde

Dieses Jahr wurde von zwei großen Börsenbeben bestimmt – einmal der Brexit, zum Zweiten die US-Wahl, mit dem bekannten Ausgang. Daher lief es bei einigen Tradern nicht sehr gut. Auch Anfänger, die noch nicht so versiert im Traden sind und sich auf einer der Socoial Trading Plattformen umschauten, stellten fest, dass einige Profi-Trader, deren Follower sie wurden, auch mit diesen Umständen zu kämpfen hatten.

CFD gegen Zertifikate

Um dem Trading-Kunden eine Alternative zu Zertifikaten zu bieten, hat sich der CFD-Anbieter CMC Markets ein neue Instrument ausgedacht. Sie wollen mit Knock-out-CFDs Zerfikate-Fans abwerben. Bei dieser Art von CFD´s (contract for difference) hat der Kunde die Möglichkeit die „Knock-out“-Schwelle und den Hebel selbst einzustellen. Dies wurde in mehreren Vorträgen anschaulich erklärt und es herrschte ein reges Interesse für dieses Produkt.

Welche Aktien sind mit CFD´s handelbar?

Beachtlichen Gewinne können Anleger durch Spekulationen am Aktienmarkt nicht nur am Heimatmarkt, sondern auch an internationalen Börsen und Handelsplätzen machen. Dies ist hinlänglich bekannt. Allerdings werden für die wirklich hohen Renditen schon eine gewisse Risikobereitschaft und vielfach zudem ein ausreichend hohes Startkapital benötigt. Die Redewendung “Von nichts kommt Nichts!” trifft auch beim Handel mit Aktien zu. Hier wird immer der tatsächliche aktuelle Wert am Markt als Kauf- und Verkaufspreis zugrunde gelegt.
Hier sind die Differenzkontrakte eine Möglichkeit um Aktien nicht direkt handeln zu müssen. So kann man diese sozusagen indirekt und mit meist sehr geringem Mindesteinsatz handeln.

Es gibt nämlich z.B. CFD-Broker die den Einstieg schon mit Beträgen im geringen Euro-Bereich erlauben. Aus Anlegersicht stellt sich aber die Frage: Welche Aktien kann man mit CFDs handeln?

Was ist wichtig für mich – was eher nicht?

Welche Märkte stehen den Kunden über welchen Broker offen; dies ist ebenso wichtig. Die Portfolios der Broker unterscheiden sich zum Teil so heftig, dass dies nicht nur den Profis auffällt. Logischerweise werben fast alle Anbieter damit, ihren Kunden alle wichtigen Aktien für den Handel zur Verfügung zu stellen. Aber der Begriff „wichtig“ ist natürlich relativ. Bevorzugt man spezielle, exotischere Werte aus dem Ausland, man schon genauer recherchieren, welcher Broker die ausgesuchten Basiswerte für den CFD-Handel zur refügung stellt.

Welche Handelsarten Trader nutzen möchten bestimmt in vielen Fällen welche Aktien man mit CFDs handeln kann. Nicht alle Orderarten sind für jeden Aktienwert zugelassen. Dies trifft gerade dann zu, wenn ein Broker Handelsarten entwickelt hat, die es so bei der Konkurrenz evtl. nicht gibt.

Es kommt beim CFD-Trading mit Aktien auf das Gesamtpaket an

Die Frage, die sich am Anfang stellte: „Welche Aktien sind mit CFDs handelbar?“ läßt sich folgendermaßen beantworten. Es gibt durchaus einige Standards, wie die Vergleiche zeigen. Aus den großen Leitindizes (wie dem DAX oder Dow Jones) und Neben-Indizes (z.B. der MDax) stehen die großen Werte im Grunde immer zur Wahl. Aber auch eine Auswahl von weit über 1.000 Aktien-CFDs ist nicht selten bei einigen Brokern. Kunden haben dabei meistens nicht nur die Vielfalt, sondern ganz besonders die Qualität und die Anforderungen für die Kontoeröffnung im Blick. Dies ist für den Kunden genauso von Bedeutung, wie die Mindesteinsätze pro Order.

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CFD: Erklärung* Nutzen*Beispiele* Risiken* Tücken* Fazit

Erklärung:

Der Begriff “CFD” bedeutet “Contract For Difference”.

Der CFD ist ein Vertrag des Anlegers mit dem Emittenten des CFD auf den Ausgleich der Differenz der Kurse zum Abschluss des Vertrages und der Vertragsauflösung. Es gibt CFDs auf Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffe.Für einen CFD muss der Anleger das zugrundeliegende Wertpapier nicht kaufen, sondern nur eine so genannte Margin hinterlegen. Die Höhe dieser Margin variiert von Broker/Bank zu Broker/Bank. CFDs sind kaufbar und verkaufbar , ohne dass der Anleger Positionen besitzen muss. So kann der Anleger auch an fallenden Kursen von Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffen partizipieren. Terminmarktprodukte sind CFD’s nicht.

Nutzen:

Mit der Hilfe von CFDs kann man Positionen absichern. Ein Anleger kann aufgrund des hohen Hebels mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne erzielen. Er kann dies in beide Richtungen praktizieren. Die Spekulation steht bei CFDs im Vordergrund.

Beispiel:

„Kauf 100 CFDs Siemens (bei 94,75 Euro)“ Hebel 1:10

Bei diesem Fall  verdient der Anleger pro 1 Euro Anstieg in der Siemens-Aktie 100 Euro. Er verliert aber auch 100 Euro pro 1 Euro Kursverlust in der Siemens-Aktie.

Bei diesem Geschäft muss er eine Margin in der Höhe von Siemenskurs : Hebel * Anzahl CFD`s, also 94,75:10*100 hinterlegen.  Entspricht also  947,50 Euro.

Steigt die Siemens-Aktie von 6,25 Euro auf 101,00 Euro, so hat der Anleger 6,25*100 = 625,- Euro gewonnen. Das entspricht einer Rendite des CFDs von 65,96%, bezogen auf die hinterlegte Margin. Die Aktie ist aber nur um 6,596% gestiegen. So errechnet sich ein Hebel von 10!

Risiko:

Fällt die Siemens-Aktie um 6,25 Euro, so wird Ihr Depotstand um 625,- Euro sinken.

Sie können einen CFD auch halten, bis die Aktie wieder über Ihren Einstandskurs gestiegen ist. Wichtig dabei ist, dass Sie immer die Größenordnung an erforderlicher Margin decken können. Ab einem gewissen Level wird der Broker die CFDs zwangsverkaufen, damit keine größeren Verluste entstehen können, als Sie an Margin hinterlegt haben. Sie können jedoch neue Margin nachschießen, bzw. haben einen höheren Depotstand, der mehr Margin rechtfertigt.

Damit ist klar, dass CFD-Geschäfte nicht nur risikoreich sind, sondern beispielsweise über Nacht bei großen Kurssprüngen über den Totalverlust hinausgehen könnten.

Nur erfahrene Anleger mit Risikobewusstsein und verschmerzbarem Kapital sollten sich auf das Glatteis bewegen. Für Positionsabsicherungen hingegen ist der CFD ein probates Mittel. Durch den Margin-Handel wird ein erheblicher Teil der Position kreditfinanziert. Beachten sie bitte, dass eventuelle Verluste bedeutend höher sein können, als die Mittel die eingesetzt wurden.

Tücken:

Wichtig ist ebenfalls, zu wissen, dass manche Broker ihre eigenen Kurse für CFDs stellen. Sie handeln, weil sie Emittent sind, ebenso gegen Sie! Somit können Unregelmäßigkeiten auftauchen. Übrigens tragen Sie als Anleger auch das Emittentenrisiko. Geht ein CFD-Broker pleite (dies ist schon vorgekommen), dann gehen Sie leider leer aus. Also ist es umso wichtiger, sich den richtigen seriösen Broker für den CFD-Handel auszusuchen. Es gibt Profibroker, die koppeln die Kurse 1:1 an die Realtime-Aktienkurse. Da ist der CFD-Handel am fairsten.

Fazit:

Sie können mit einem CFD gehebelt an der Kursbewegung von Wertpapieren partizipieren. Die Chancen sind höher, jedoch ebenso das Risiko. Wichtig ist es, sich einen fairen und seriösen Broker für den Handel auszusuchen.

Dieser Beitrag wurde am 8. April 2014 veröffentlicht.

Was zeichnet einen guten CFD-Broker aus?

Trotz des Risikos eines möglicherweise eintretenden Verlustes des ursprünglichen Kapitals, erfreuen sich sogenannten CFDs (Contracts for Difference, deutsch: Differenzkontraktgeschäfte), auch innerhalb der Bundesrepublik steigender Beliebtheit. Vor dem Hintergrund des gerade beschriebenen Risikos sollten sich jedoch diejenigen, die darüber nachdenken, in diesem Geschäftsfeld aktiv zu werden, zuvor ein gewisses Maß an Hintergrundwissen aneignen. Vor allem ist es wichtig zu erkennen, was einen guten CFD Broker ausmacht.

Hohe Gewinne = hohe Risiken

Um hohe Verluste vermeiden zu können ist ein CFD Broker-Vergleich unumgänglich.

Vorweg gilt es zu erwähnen, dass Differenzkontrakte zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente gehören. Derivate stellen hochspekulative Instrumente dar, bei welchen neben dem erwähnten Risikos eines Totalverlusts auch Nachschusspflichten bestehen. Das heißt, im Falle eines Falles muss der Anleger, über sein hinterlegtes Kapital hinaus, eventuell sogar noch Geld nachschießen.

Die Gründe, weshalb sich Differenzkontrakte auch in Deutschland einer größer werdenden Beliebtheit erfreuen, liegen zum einen im hohen Gewinnversprechen. Zum anderen in den Innovationen der Informations- und Kommunikationstechnologien. Somit ist der Abschluss von Differenzkontraktgeschäfte via CFD Broker mittlerweile auch über das Internet möglich.

Vergleichen schützt vor „Goldfieber“

Wer jetzt treu dem Motto „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ meint sich vom „Goldfieber“ packen lassen zu müssen, der geht den falschen Weg. Eben der, der über den Handel mit Differenzkontrakten nachdenkt, sollte sich vorher viel Zeit für einen ausführlichen CFD Broker-Vergleich nehmen.

Darauf kommt es an >>hier klicken<<

Es existieren auch für CFD Broker verschiedene Hebel und Spreads, über welche es sich zunächst einmal zu erkunden gilt. Ebenfalls gibt es noch andere wichtige Faktoren, die bei der Suche nach dem richtigen Broker eine große Rolle spielen. Der wahrscheinlich wichtigste Faktor stellt das Ausbildungsangebot dar, denn der Handel mit Differenzkontrakten folgt ganz nach eigenen Gesetzen. Diese sind zwar kein Hexenwerk, trotzdem sollten sich Neueinsteiger die Zeit nehmen und vom Ausbildungsangebot der Broker Gebrauch machen, bevor sie erste CFD Broker-Erfahrungen sammeln möchten.

Dazu gehören ebenfalls Grundkenntnisse über Strategien, Chartanalyse Strategien und das Erkennen von Handelssignalen. Hierzu ist ein kostenloses Demokonto Pflicht. Am besten eines, welches zeitlich unbegrenzt oder wenigstens 30 Tage nutzbar ist und auch alle Funktionen eines echten CFD-Kontos beinhaltet.

Für die Suche nach dem richtigen CFD Broker existieren inzwischen spezialisierte Vergleichsportale, beispielsweise cfd-vergleich.info. Auf diesen Seiten werden die unterschiedlichen Broker nach den genannten und weiteren wichtigen Kriterien ausführlich geprüft.

Dieser Beitrag wurde am 6. Dezember 2013 veröffentlicht .

Gute Zukunftsperspektive für CFDs

Seit 2008 wird der Handel mit CFDs und Forex bei Investoren zunehmend beliebter. Das Wachstum spiegelt sich in mobilen Transaktionen wider, die sich schnell zur wichtigsten Handelsplattform in Deutschland entwickeln.

Bei der Einführung von CFDs auf dem Kleinanleger-Markt für Anlageprodukte Ende der 90er erkannten Trader schnell, dass dieses neue derivative Instrument mehrere wesentliche Vorteile zu bieten hatte. Gestützt auf dieses Instrument ohne das Risiko von physikalischem Eigentum Handel treiben zu können, erwies sich für diejenigen als attraktiv, die den Handel mit Rohstoffen wie z.B. Erdöl anstrebten. Dank der Möglichkeit des Tradings mit Hebeleffekt, war ein Vielfach größeres Kontraktvolumina erzielbar, als mit realen Mitteln die für den Kauf zur Verfügung standen.

Trader schätzen darüber hinaus die Bequemlichkeit, mit der sie CFD-Verträge kaufen (Long-Position) oder verkaufen (Short-Position), was die Berücksichtigung der momentanen Marktlage ermöglicht. Es ist also nicht überraschend, dass dieses vielseitige Finanzinstrument weiter an Beliebtheit gewinnt, was vor allem für das kontinentale Europa gilt, wo Deutschland sich zu einem Hotspot für den CFD-Handel entwickelte.

>>Hier klicken<<

Nach einem Bericht von METIS im September 2012 haben deutsche Investoren weiterhin auf CFDs zugegriffen, obwohl sie erst 2005 in Deutschland eingeführt wurden, und sie haben den deutschen Markt zu einem der prosperierendsten CFD-Märkte gemacht, der weltweit den zweiten Platz belegt.

Die deutschen CFD-Einzelhändler sind bekannt dafür, dass sie dazu tendieren, wichtigere Aktienmarktindizes zu handeln, wobei der Hauptanteil doch eher bei DAX-Werten liegt, als bei ausländischen Papieren. Ganz egal um welches Instrument es sich handelt: Die Vorteile des CFD-Handels liegen für die deutschen Marktteilnehmer auf der Hand.

Die Vorteile des CFD-Handels

Das Handeln mit Hebelwirkung bietet Spekulanten die Möglichkeit, einen CFD-Kontrakt abzuschließen, indem sie Mittel nutzen, die nur Bruchteile des eigentlichen Wertes ausmachen. Bei vorsichtigem Einsatz lassen sich mit der Hebelwirkung beachtliche Gewinne erzielen. Doch umgekehrt kann das Handeln mit Hebelwirkung auch zu Verlusten führen.

Bei dem Handeln mit CFDs können Trader Gewinne erzeugen, die unabhängig von den Trends der zugrunde liegenden Märkte sind. Mit anderen Worten, der CFD-Handel kann profitabel sein, wenn ein CFD bei steigendem Marktwert gekauft (going long) beziehungsweise bei fallendem Wert verkauft (shorting) wird.

Abgesehen von der gebotenen Möglichkeit, ihre Portfolios zu diversifizieren oder Marktrisiken abzusichern, sollten CFD-Trader die diesen zugrunde liegenden Aktienwerte oder Rohstoffe nicht besitzen, was aber auch heißt, dass sie keinen Anspruch auf die Vorteile haben. Es müssen keine festen Losgrößen eingehalten werden, die Händler können bei den Transaktionen auf ein Spektrum an zugrunde liegenden Instrumenten zugreifen und sie können für eine Vielzahl an Trading-Strategien eingesetzt werden.

Dieser Beitrag wurde am 26. November 2013 veröffentlicht .

Geringe Sparzinsen – was nun?

Seit einiger Zeit sind die Zinsen für festgelegtes Geld so weit gesunken, dass sich zum Beispiel ein Sparkonto bei einer Bank nicht mehr wirklich lohnt. Das hat zur Folge, dass mehr und mehr Anleger auf der Suche nach Alternativen sind und andere Wege beschreiten ihr Geld zu vermehren.

Ganz oben stehen hier die Geschäfte an und außerhalb der Börse.

Wie zum Beispiel der CFD Handel. CFD heißt im englischen “Contract For Difference” und bezeichnet den Differenzkontrakt. Bei der Art des Handels wird zwischen den Handeltreibenden für eine Laufzeit der Austausch von Erträgen und Wertentwicklung eines Basiswertes gegen Zinszahlungen vereinbart. Mit diesen Differenzkontrakten kann genauso auf fallende sowie auf steigende Kurse des Basiswertes spekuliert werden. Diese zählen zu den derivativen Finanzinstrumenten.

Anfänger lernen mit Demokonto

Der CFD Handel ist für Anfänger sehr gut geeignet. Zwar ist hier ein gewisses Maß an Verständnis notwendig, um die Vorgänge beim CFD Handel nachvollziehen zu können, ebenfalls aber auch der richtige Broker für einen Anfänger wichtig. Bei der Suche nach einem geeigneten Broker sollten Sie besonders Wert auf Zuverlässigkeit und Transparenz legen. Somit können Anfänger auf Suche nach einem für sie individuell geeigneten Broker Schwierigkeiten haben. Gute Tipps und viele hilfreiche Informationen für Anfänger finden Sie zum Beispiel auf unseren Seiten. Abhängig von jedem einzelnen Anbieter ist es für sie möglich, ein kostenfreies Demonstrationskonto zu erhalten, auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt oder auch zeitlich unbegrenzt. Damit können Anfänger, ohne dass ein Risiko für sie entsteht, jegliche Prozesse realitätsnah simulieren und durchspielen. Sie lernen das Trading-System kennen und können sich ganz in Ruhe mit dem Markt vertraut machen. Denn im reellen CFD-Handel kann eine unüberlegte Reaktion auch weitreichend kostspielige Folgen haben.

“hier klicken”

Einige Broker bieten parallel ihre Dienste für niedrige Gebühren an und punkten vor allem bei Anfängern mit ihrer großen Transparenz. Auch hier sollte man jedoch jenseits der Möglichkeit hoher Gewinne nicht aus dem Blick verlieren, dass abgesehen von dem Totalverlust des Einsatzes, auch das Risiko besteht, Geld nachlegen zu müssen.

Dieser Beitrag wurde am 9. November 2013 veröffentlicht .

Harter Kampf um die Trader bei CFD-Händlern

Viele Institute in Deutschland bieten Handel mit Differenzkontrakten an. Wir zeigen Ihnen worauf Anleger bei der Suche nach dem für sie passenden Broker besonders achten müssen.

Diese Zahlen sollten der CFD-Industrie nicht gefallen haben: Im April 2013 setzten in Deutschland 43.000 Anleger Contracts for Difference (CFD) ein. Damit sank die Zahl der aktiven Trader gegenüber dem Vorjahr. Diese spekulativen Investmentwerkzeuge hatten 2011 und 2012 noch einen starken Zulauf verzeichnet. Die Nutzergemeinde hatte sich um gut ein Drittel ausgedehnt.

Aus einer Erhebung von Investment Trends geht die skizzierte Entwicklung hervor. Das Researchunternehmen aus Australien interviewte dabei für eine repräsentative Studie mehr als 14.000 Anleger in Deutschland über ihre Trading-Vorlieben. Nach dem großen Zuwachs im letzten Jahr hatte die Branche darauf gehofft, dass die Zahl der Nutzer weiter steigen würde. „Das Wachstum stammt hauptsächlich aus dem Jahr 2011, als die Marktvolatilität extrem hoch war“ erklärt Uwe Helmes, Analyst bei Investment Trends. In der Tat erlebte die seit 2009 Die laufende Aktienrally erlebte 2009 zu dieser Zeit tatsächlich ihren bisher größten Dämpfer. 2010 kehrten DAX & Co in einen vergleichsweise stabilen Aufwärtstrend zurück.

Mit einem CFD wetten Anleger auf die Differenz zwischen Ein- und Ausstiegspreis. Dafür müssen sie eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Aufgrund dieser Wirkungsweise sind Kontrakte vor allem interessant, wenn die Hektik im Markt groß ist und sich starke Kursausschläge abgreifen lassen.

Man darf gespannt sein, welche Zahlen Investment Trends im kommenden Jahr vorlegen wird. Gerade weil der Konkurrenzkampf unter den Anbietern enorm geworden ist. In Deutschland buhlen momentan mehr als 30 Broker um die Gunst der Trader. „Innerhalb der vergangenen zwei Jahre zeichnete sich der deutsche CFD-Markt durch eine zunehmend fragmentierte Anbieterstruktur aus“, erklärt Helmes. Vor allem klassische Direktbanken machen den Spezialisten Konkurrenz. Comdirect brachte es ca. ein Jahr nach dem Start ihrer Plattform auf einen Anteil von sieben Prozent.

CMC Markets ist momentan noch unangefochten an der Spitze. Trotzdem musste das 1989 gegründete Unternehmen beim Marktanteil einen Rückgang von 25% Prozentpunkten auf 22% hinnehmen. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Plattform sowie unser Service, unterstützt von unserem Marketing, dafür sorgen, dass wir weiterhin die dominierende Stellung im deutschen Markt behaupten können“ zeigt sich Friederike an Mey, Leiterin für Deutschland und Österreich bei CMC Markets, zuversichtlich. Die Briten konterten vor 2 Jahren die aufkommende Konkurrenz mit einer Innovationsoffensive mit dem Handelstool „Next Generation“, außerdem führten sie mobile CFD-Applikationen ein.

Handhabung, Schnelligkeit und Individualität der Plattformen sind entscheidend für die Wahl eines CFD-Brokers. Dabei zählt es mittlerweile zum Standard, dass ein Nutzer seinen Handelsschirm nach selbst gestalten und verschiedene Layouts abspeichern kann. Grundsätzlich kann man die Systeme unterscheiden zwischen webbasierten und fest installierten Software. Bei dem zweitgrößten Anbieter in Deutschland, IG Markets, stehen dem Trader sechs verschiedene Plattformen zur Verfügung. Eine immer größere Rolle spielt dabei mobile Anwendung. „60 Prozent der befragten CFD-Trader nutzen ihr Smartphone oder Tablet im Zusammen­hang mit ihrem CFD-Handel“, erklärt Analyst Uwe Helmes.

Egal ob am PC oder per Handy, wichtig ist neben dem Handelssystem die Auswahl an Basiswerten. CMC Markets bietet mehr als 5.500 CFDs an. Hauptsächlich im Devisenbereich sind die Briten gut ausgerüstet. Zu ihrer Palette zählen um die 320 Währungspaare, mehr als 7.000 Basiswerte handelt IG Markets. Während die Devisenauswahl kleiner ausfällt, liegt einer der Schwerpunkt auf Aktien. Neben den beiden großen Firmen sind in Deutschland viele kleinere spezialisierte Anbieter aktiv. Sie versuchen mit engen Spreads zu punkten. Die Spanne zwischen Brief-und Geldkurs ist das Hauptkostenkriterium im CFD-Geschäft.

Als Anleger sollte man sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen blenden lassen. Wichtig ist es, ein weiteres wichtiges Kriterium zu beachten, die Sicherheit der Kundengelder. Die Insolvenz von FXdirekt legte das Ausfallrisiko Ende 2012 offen. Zwar haben die betroffenen Kunden eine Entschädigung aus der deutschen Einlagensicherung erhalten, dennoch nach Ansicht von Uwe Helmes strahlt der Fall dennoch negativ auf die gesamte Branche aus. Auch da auf internationaler Ebene Anbieter in Schieflage gerieten. „Dies führte dazu, dass aktive Trader den CFD-Handel einstellten oder Neulinge dem Markt fernblieben“, erklärt der Analyst.

Es steht fest, dass die Entschädigung der Wertpapierhandelsunternehmen höchstens 20.000 Euro je betroffenen FXdirekt-Klienten betrug. Anleger müssen sich also informieren, ob ein Anbieter neben dem gesetz­lichen Mechanismus zusätzlichen Schutzfonds angeschlossen ist, für seine eigene Sicherheit. Oft gilt für die deutschen Broker dazu die britische Einlagensicherung, die rund 60.000 Euro je Fall abdeckt. Begnügen sollten sich Interessenten mit den skizzierten Auffangbecken aber nicht.

Zu dem bieten die Verwahrungen der Kundengelder auf segregierten Konten Sicherheit. Dadurch fällt das Kapital nicht der Insolvenzmasse zu, falls ein CFD-Händler in Schieflage geraten sollte. Ebenfalls kommt es auch darauf an, welchen Banken die Gelder anvertraut werden. Wie bei allen Geldgeschäften entscheidet der Gesamteindruck. Dabei kann ein Blick in die Bilanz nicht schaden. Neu-Trader sollten einen Bogen um Dienstleister machen, bei denen sie kein Vertrauen haben oder die kritische Fragen zum Ausfallrisiko nicht kompetent und umfangreich beantworten können.

Der Kampf um die Kunden ist längst entbrannt. Seit längerem locken mehrere Häuser mit Freetrade-Aktionen oder einer Begrüßungsgutschrift. Eine nützliche Stütze bei der Auswahl eines Dienstleisters bietet der große Broker-Test. Zusammen mit dem Deutschen Kunden­institut (DKI) hat €uro am Sonntag die wichtigsten Anbieter in Deutschland geprüft.

15 CFD-Häuser nahmen an dem Test teil. Sie wurden in den Bereichen Kundenservice, Umfang des Angebots, Kosten, Handelsplattform und Website analysiert. Kundenservice floss mit 35 Prozent, also am stärksten in die Gesamtnote ein. Hier erhielten 80 Prozent der Anbieter die Note „sehr gut“ oder „gut“.

Die Sicherheit der Einlagen wurde ebenfalls getestet. Dabei stellten die Experten fest, dass elf Anbieter die Kundengelder nicht auf mehrere Institute verteilt haben. Im Insolvenzfall würde dies also einen klaren Nachteil bedeuten. Zu den Häusern, die streuen, zählt WH SelfInvest. „Bei CFD- und Forex-Konten werden die Gelder auf mehrere Banken verteilt“, erklärt Stefan Fröhlich, Produktexperte der 1998 gegründeten Firma. Dadurch würden verschiedene Einlagensicherungssysteme greifen.

Mit 89,1 von 100 möglichen Punkten landete WH Selfinvest auf dem 2. Platz des Broker-Tests. Lediglich IG Markets schaffte fünf Punkte mehr und sichert sich somit die Spitze. CMC Markets erhielt ebenfalls die Gesamtnote „sehr gut“. Acht Anbieter bekamen ein „gut“ und vier Dienstleister ein „befriedigend“. Alles in allem also recht positiv.

Hier ein paar Fakten:

Über 100T€
145000 Euro liegen durchschnittlich im Portfolio eines deutschen CFD- Traders. Sein Brutto-Jahreseinkomen beträgt 60.000 Euro.

Taffe Bayern
Laut Zahlen von Investment Trends lebt derzeit knapp ein Fünftel der in Deutschland aktiven CFD-Trader in Bayern.

Schnelle Verabschiedung
RBS Marketindex stellt am 8. November den Betrieb ein. Die Schotten zählten bis dato zu den führenden CFD-Anbietern in Deutschland.

Neustart
Lange verschwunden aber jetzt wieder aufgetaucht, der deutsche CFD-Verband arbeitet derzeit an seiner Neuaufstellung.

Beinahe 5 Millionen
4.899.163 Trades führte IG Markets allein im Mai 2013 aus. Die Briten bezeichnen sich als weltweiten Marktführer im CFD-Handel.

Trader haben unterschiedliche Möglichkeiten, auf ihr CFD-Konto zuzugreifen. Zum einen bieten die Broker einen Zugang über da Internet. Alternativ können die Kunden eine Software auf ihrem Rechner installieren. Viele Anleger nutzen aber auch Smartphone und Tablet.

Eine Möglichkeit, die Einlagen der Kunden besonders zu schützen, ist die Verwahrung auf segregierten Konten. Hier überweist der Anbieter den Bargeldbestand seiner Kunden an eine externe Bank. Sollte der CFD-Händler in Schieflage geraten, hätten Gläubiger keinen Zugriff auf dieses Kapital.

Die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs stellt eine zentrale Kostenkomponente im CFD-Geschäft dar. Alleine der große Konkurrenzkampf zwingt die Händler zu möglichst engen Spreads. Zum Beispiel liegt An- und Verkaufskurs bei Differenzkontrakten auf wichtige Aktienbarometer wie den DAX nur im Bereich von einem Indexpunkt.

Dieser Beitrag wurde am 6. November 2013 veröffentlicht .

Wo sind Leerverkäufe möglich?

Der Deutsche Trader kommt langsam auf den Geschmack, mit fallenden Kursen Geld zu verdienen. Das war in Deutschland – also das so genannte leer verkaufen von Aktien – bisher allerdings nur über Umwege einer bestimmten Gruppe und nur für einen begrenzten Zeitraum möglich.

Als „leer verkaufen“ bezeichnet man das Verkaufen von Aktien, die man noch gar nicht besitzt. Eine andere Bezeichnung dafür ist shorten.

Hierfür „leiht“ sich der Anleger von seinem Broker Papiere aus, von denen er fallende Kurse erwartet, und verkauft sie am Markt. Das Ziel ist sie später günstiger zurückkaufen zu können.

Intraday- und Overnight- Short Selling: Zwei Varianten von Leerverkäufen

In Deutschland gibt es zwei Varianten Aktien leer zu verkaufen: Intraday- und Overnight-Short Selling. Beim Intraday-Short Selling wird das Geschäft ab einer gewissen Uhrzeit, wenn noch nicht geschehen, automatisch vom Broker glattgestellt. Bei dieser Art der Börsenspekulation ist das Risiko allerdings groß.

Wenn der Kurs entgegen der Erwartung anfängt zu steigen, befindet sich der Anleger sofort im Verlustbereich. Beim Overnight-Short Selling sind Leerverkäufe bis maximal zehn Tage möglich.

Es gibt in Deutschland allerdings nur einige Anbieter, die Leerverkäufe konkret auf Aktien anbieten. In der Regel existiert für den Anleger nur die Möglichkeit über Termingeschäfte auf sinkende Kurse zu setzen.

Wie in Amerika der Aktienleerkauf funktioniert

Es besteht noch die Möglichkeit, ein Konto in Amerika zu eröffnen, um darüber Leerverkäufe zu tätigen. Dabei besteht keine Begrenzung des Zeithorizonts. Der Anleger muss dafür allerdings einige andere Punkte beachten: Ohne teure Aufschläge können z.B. oftmals nur Aktien gehandelt werden, die auch in Amerika zum Handel zugelassen sind.

Des Weiteren bestehen ein paar besondere Regeln: Das Shorten ist z.B. nur nach einem „uptick“, also einer Bewegung nach oben, möglich. Hierdurch sollen Manipulationen von Short-Sellern verhindert werden.

Contract for Difference (CFD)

Mit CFD – Contract for Difference können auch in Deutschland Investoren zeitlich unbegrenzt auf fallende Kurse setzen. Ein Anleger verkauft hierbei die Aktie nicht selbst, sondern einen daran gekoppelten Differenzkontrakt. Hierdurch reduzieren sich die Kosten massiv.

Der Hebeleffekt variiert in der Regel zwischen zwei und fünf, kann jedoch vereinzelt auch bis zu 20 betragen. Dann entsteht jedoch ein stark erhöhtes Risiko. Für den Anleger bedeutet dies, dass er mit 10.000 Euro beispielsweise 50.000 Euro einsetzt und den Gewinn somit verfünffachen kann.

Welche der vorgestellten Möglichkeiten für Leerverkäufe zur Depotabsicherung der Anleger auswählt, bleibt trotzdem noch seine individuelle Entscheidung. Diese hängt nicht zuletzt von Präferenzen bezüglich eines Ansprechpartners, dem verfügbaren Anlagevermögen oder Risikoverhalten ab.

Festgehalten werden kann, dass Leerverkäufe der Depotabsicherung dienen und somit ein durchaus probates Mittel für diesen Zweck sind.

Transaktionssteuer – Investoren suchen nach Schlupflöchern

Seit dem 1. August ist in Frankreich eine Transaktionssteuer auf Aktiengeschäfte in Kraft. Nicht alle Investoren werden sie bezahlen müssen, da viele institutionelle Investoren, um der Steuer zu entfliehen, sich Contracts for Difference (CFD) bedienen werden.

“Wir haben niemals britische Aktien gekauft ohne CFD zu benutzen”, sagt Fabrice Seiman, Co-Chef des Fusions-Arbitrage- Fonds Lutetia Capital in Paris.

“Jetzt werden wir das gleiche bei französischen Aktien machen. Es werden die Kleinanleger sein, die zahlen müssen.”

Frankreich aht als erstes Land der Eurozone eine Transaktionssteuer auf Aktienkäufe, einschließlich Hochfrequenz- Handel und Kreditausfallswaps eingeführt. Mit dieser Abgabe soll die Spekulation eingedämmt werden und umfasst Transaktionen in 109 französischen Aktien mit einem Marktwert von jeweils mehr als einer Milliarde Euro. Hierzu gehören z.B. Unternehmen wie Pernod Ricard SA und Vivendi SA.

Die Regierung von Präsident Francois Hollande will in Frankreich die Transaktionssteuer auf 0,2 Prozent erhöhen. Von seinem Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy, wurden ursprünglich 0,1 Prozent vorgeschlagen. In Frankreich werden aus der Steuer Einnahmen in Höhe von 170 Mill. Euro in diesem Jahr und 2013 von 500 Mill. Euro erwartet.

Diese Abgabe wird fällig bei Transaktionen, die in einer “Übertragung von Eigentum” an Unternehmen, die an der Pariser Börse gehandelt werden, resultieren. Hierbei spielt es keine Rolle wo Käufer und Verkäufer ansässig sind. Zusammen mit einigen europäischen Partnern dürfte die Transaktionssteuer im kommenden Jahr ausgeweitet werden.

Innerhalb und außerhalb Frankreichs soll die Steuer bei Transaktionen in französischen Aktien gelten. Doch Fondsmanager wundern sich, wie dies bei Auslandstransaktionen praktisch vor sich gehen soll. “Wie wollen sie die Steuer erheben?”, stellt sich Dietmar Schmitt, Vorstandschef und Leiter Investments bei dem Hedgefonds Sam Capital Partners Ltd. in London die Frage. Das Gesetz habe hier ein ziemliches Problem, es könne nur die Steuer in Frankreich erfassen.

Diejenigen, die in Frankreich investiert bleiben wollen, werden einen Weg finden, die Steuer zu umgehen, hiervon geht Schmitt aus. “Es wird genug Möglichkeiten geben, die französische Stempelsteuer zu vermeiden”, sagt er. “Es gibt viele Schlupflöcher. Die Leute, die die Gesetze machen, verstehen das Geschäft nicht.”Von der australischen Analysegesellschaft Investment Trends wurde herausgefunden, dass im vergangenen Jahr 98.000 Personen CFD oder Spread- Wetten verwendet haben. Im Jahr vorher seien es erst 91.000 gewesen. In den 12 Monaten bis Februar 2012 zählt der CFD-Bericht zu Frankreich 16.000 Investoren, die CFD eingesetzt haben.

Daher bereiten sich CFD-Anbieter, wie CMC Markets auf eine Zunahme der Derivate-Verkäufe vor. “Je höher die Steuer, desto mehr Investoren werden den traditionellen Handel auf die CFD verlagern”, sagt ein Sprecher. “Es werden nicht die Hedgefonds und die Dark-Pools sein, die zahlen”.

Dieser Beitrag wurde am 19. August 2012 veröffentlicht .

CFD Broker Vergleich

Hier wird jeweils der neuste Artikel CFDs betreffend eingestellt.

Dieser Beitrag wurde unter News abgelegt am 7. April 2011.